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         Ratgeber für den Dackelfreund !       

Sie haben einen Rassehund erworben, der eine über 100-jährige Reinzucht repräsentiert.
Auch der Züchter Ihres Welpen ist Mitglied des Deutschen Teckelklubs 1888 e.V.
Seine Zuchtstätte und seine Zucht unterliegen der Kontrolle des Vereins und dessen
 erfahrenen Zuchtwarten.
Der Züchter ist gehalten, die Welpen sorgfältig zu ernähren, sie von inneren und äußeren
Parasiten freizuhalten, sie zu impfen, sie tätowieren zu lassen und sie Ihnen zusammen
mit der Ahnentafel (soweit diese schon vorliegt) und dem internationalen Impfpaß gesund
und lebenstüchtig zu übergeben.



ALLGEMEINES

Ob Dachshund, Dackel oder Teckel - gemeint ist immer der gleiche sympathische, kleine
Hund. Er ist ein Jagdhund (Erdhund) und hat daher vielleicht mehr Eigenwillen und
Charakter als andere Rassen. Darum muß er auch dementsprechend erzogen werden.
Liebe und Strenge sind daher auch die Haupterziehungsmittel. Nie darf der Hund ernsthaft
geschlagen werden - er könnte für sein ganzes Leben verdorben sein. Auch wenn er
anfangs nur langsam folgt sollte man ihn überschwenglich loben â um so lieber kommt er
in Zukunft.
Wenn er aber gestraft werden muß - dann genügt ein scharfes Schimpfen oder ein Rütteln
am Nackenfell.
Der Junghund braucht Zeit, um sich von seiner bisherigen Umgebung, seinenGeschwistern
und Spielgefährten zu lösen und sich seiner neuen Heimat anzupassen und einzugewöhnen.

                                                                                                                            

ES IST FALSCH
den Hund einzufangen und ihn mit Gewalt an sich nehmen zu wollen. Er wird dadurch
 nur ängstlich und handscheu und braucht um so länger, sich zuhause zu fühlen.
Lassen Sie die ersten Tage den Hund ruhig "links liegen" - rufen Sie ihn aber häufig mit
Namen, damit er sich an Ihre Stimme gewöhnt. - Wenn er nicht kommt - lassen Sie ihn â
früher oder später - kommt er von ganz allein.
Lassen Sie den Hund in der ersten Zeit nie ohne Leine laufen (mit Ausnahme in einem
eingefriedeten Areal).
Lassen Sie sich kein Geschirr statt Halsband aufschwatzen â dasselbe ist nicht nur
ungeeignet - sondern ausgesprochen schädlich, weil es in der Achsel drückt und scheuert
und der Hund sich logischerweise angewöhnt, mit nicht angelegten, also mit abstehenden
Ellenbogen zu laufen - was wiederum bei der Formbewertung als Fehler angesehen wird.
Außerdem soll der Hund stets links bei Fuß laufen. Die Leine nicht schleifen lassen - sie
 muß die "Kontaktleitung" zu Herrchen oder Frauchen bleiben.
Gewöhnen Sie Ihren Vierbeiner auch an Menschen, andere Hunde und an Stadtverkehr
damit er nicht scheu wird. Autofahren ist auch beim Hund reine Gewohnheitssache.
 Je öfter er von klein auf mitfährt, um so schneller ist er "autofest".
 Stets das Tier ungefüttert im Wagen mitnehmen.

WIE SIE IHREN DACKEL MUNTER UND FIT HALTEN



Wenn Sie einen gesunden und munteren Dackel haben wollen, müssen Sie besonderen
Wert auf seine richtige Ernährung legen. Richtige Ernährung ist weder das, was wir essen,
noch die Abfälle von unserem Tisch.
Zoologisch gesehen stammt der Hund vom Wolf ab und ist somit ein Beutetierfresser.
Das ist für die Ernährung wichtig zu wissen, denn mit dem Beutetier, nimmt er nicht nur
durch Muskelfleisch, Sehnen, Bänder und Knochen, die für ihn so wichtigen Nährstoffe wie
Eiweiß, Fett, Vitamine und Mineralien auf, sondern auch durch den Mageninhalt, der
größtenteils pflanzlicher Herkunft ist, Kohlehydrate.
Die Wachstumsphase ist die wichtigste Zeit im Leben eines Hundes.
Hier entscheidet sich, ob aus dem Welpen ein gesunder, kräftiger und munterer Hund
wird, ob Organe, Knochen und Gebiß sich richtig entwickeln, er eine gute Muskulatur und
ein glänzendes Fell bekommt.
Die wichtigste Rolle in dieser Entwicklung spielt die richtige Ernährung.
Ein Welpe braucht doppelt so viel Nahrung pro Kilogramm Körpergewicht
wie ein ausgewachsener Hund.
Um den Energiebedarf des jungen Welpen zu decken und ihn richtig zu ernähren, geben wir
folgende Fütterungsempfehlungen:

   Alter des Welpen in Monaten                 2-3                     4-6
Anzahl der Fütterungen pro Tag               3                       2

Gefüttert wird stets zur gleichen Zeit, am selben Ort, nicht zu heiß und nicht zu kalt
(nicht aus dem Kühlschrank heraus). Was der Hund nach 15 Minuten nicht gegessen hat, wird
weggeräumt. Verweigert er einmal das Futter, so ist das kein Grund zur Besorgnis.
Später, wenn Ihr Hund erwachsen ist, bauen Sie auf die bewährte Fertignahrung auf.
Eingewöhnung und Futterumstellung sind eine Belastung.
Überanstrengung im Spiel oder beim Spaziergang, Erkältung, Naßwerden , Schlafen auf
 kaltem Boden führen schnell zu Erkrankungen. Durchfall ist zumeist die Folge der
Futterumstellung oder falscher Ernährung.
Achten Sie aber immer darauf, Futterumstellungen langsam durchzuführen, sonst kann es
leicht geschehen, daß Ihr Vierbeiner Durchfall bekommt. Auch Überfütterung führt zu Durchfall.
 Sie sollten Ihrem Hund immer sehr viel frisches Wasser bereitstellen.
Völlig falsch ist es, verdünnte Milch zu füttern.
Und noch etwas, das die Welpen betrifft:



 Zahnende Hunde nagen gern an Büffelhautknochen (Kauknochen), um ihren Beißtrieb zu
 befrieden.
Wenn Sie die Fütterungsratschläge befolgen, werden Sie bei der Ernährung
Ihres Dackels nichts falsch machen - und er wird gesund und munter bleiben.

PFLEGE DES HUNDES

An die tägliche Körperhygiene müssen Sie Ihren Hund von Jugend an gewöhnen.
Dazu gehört die Pflege des Haarkleides (besonders bei Langhaardackeln) und der Ohren.
Das Haar muß frei von Ungeziefer, seidig glänzend und sauber sein. Kamm, Bürste und
Pflegemittel der einschlägigen Industrie sowie selbstverständlich gute Ernährung (Vitaminzusatz)
 werden Ihnen dabei helfen.


OHRENPFLEGE

Die Hängeohren des Teckels sind durch Staub leicht Infektionen ausgesetzt.
Der sogenannte Ohrzwang, eine Entzündung des Außenohres mit Rötung und dunkler
Absonderung, ist die bekannteste Erscheinungsform.
Wenn jedoch die Behänge (Ohren) Ihres Hundes regelmäßig mit einem Wattestäbchen
und guten Ohrentropfen gesäubert werden, kommt es gar nicht erst dazu.


STUBENREINHEIT

         
              
Ein Kapitel für sich ist im neuen Hundehaushalt meist die Erziehung zur Stubenreinheit,
dabei ist dies gar nicht schlimm, wenn Sie beachten, daß ein junger Hund - genau wie ein
Kleinkind - öfters "muß" und dies zu bestimmten Zeiten mit Sicherheit.
Auf keinen Fall will er sein Lager verschmutzen.
Die bestimmten Zeiten sind: Nach jedem Aufwachen, also nach jedem längeren
Schlaf und etwa eine halbe Stunde nach dem Füttern.
Es ist in Ihrem Interesse, diesen Rhythmus streng einzuhalten, den Welpen ins Freie zu
 bringen, ihn zum "Geschäftemachen" anzuhalten, dabei nicht mit ihm zu spielen, um ihn
nicht abzulenken und ihn anschließend wieder mit Lob ins Haus zu lassen.
Der Hund wird sich in Hof und Garten immer bestimmte Plätze auswählen.
Beim Lösen im Freien, beim Gassigehen beachten Sie bitte, daß dies nicht auf Gehwegen,
Kinderspielplätzen und ähnlichen Anlagen passiert, das schafft Hundefeinde.

                      
Wir hören gern von Ihnen und wünschen Ihnen Glück, Erfolg und viele ungetrübte Jahre
mit Ihrem Teckel.