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Der Teckel, Dackel, Dachshund
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Der Deutsche Teckel, auch Dackel oder Dachshund genannt, ist seit dem Mittelalter bekannt. Aus Bracken wurden fortlaufend Züchtungen von Hunden geschaffen, die besonders für die Jagd immer wieder verbessert wurden. Aus diesen niederläufigen Hunden kristallisierten sich die heutigen Teckel heraus, die vielseitige Jagdgebrauchshunde sind und in Jägerkreisen höchste Anerkennung finden. Neben ihrer tollkühnen Arbeit unter der Erde zeigen sie ausgezeichnete Arbeiten über der Erde, wie im spurlauten Jagen, im Stöbern, auf der Wundfährte und teilweise auch am und im Wasser. Alle drei Haararten vermögen, wenn sie aus leistungsfähigen Zuchtlinien stammen, gleich gute jagdliche Leistungen zu vollbringen. Als Kamerad der ganzen Familie ist der Teckel fast unschlagbar. Er gilt nicht umsonst als Philosoph unter den Hunden. Wer kennt ihn nicht, den treuen Blick des Teckels, der die Stirn in Falten legt, den Kindern in der Familie ist er ein beliebter Spielkamerad. Älteren Menschen ist er nicht selten der einzige Gesprächspartner. Er animiert zum Ausgehen bei Wind und Wetter und fördert somit die Gesundheit. Er ist Trimmpartner, Komiker und Freund. Er ist geduldig und aufmerksam. Er ist der Liebling der Nation. Die beliebten kurzhaarigen, die eleganten langhaarigen und die robusten rauhhaarigenTeckel sind uralte deutsche Hunderassen, die in der ganzen Welt ungezählte Liebhaber gefunden haben. Allein in der Bundesrepublik gibt es über 700.000 Teckel, die nicht nur in den drei Haararten, sondern auch in drei verschiedenen Größen gezüchtet werden.
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Kurzhaarteckel
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Der Kurzhaarteckel ist der ursprüngliche Teckel. Aus überwiegend schwarzroten Stämmen wurden durch Einkreuzungen mit roten Bracken auch rote und andersfarbige Teckel gezüchtet. Das Haar des kurzhaarigen Teckels muß kurz, dicht, glänzend und glatt anliegend sein. An keiner Stelle des Körpers dürfen unbehaarte, kahle Stellen erscheinen.
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Rauhhaarteckel
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Der Rauhhaarteckel entstammt Kreuzungen zwischen Kurzhaarteckeln und Terrierarten. Auch rauhhaarige Pinscher und Schnauzer haben das Erscheinungsbild des Rauhhaarteckels geprägt. Die allgemeine Erscheinung ist die des Kurzhaarteckels. Sein Haar ist am ganzen Körper ausgeglichen dicht und drahtig, mit Unterwolle durchsetzt, am Fang bildet sich ein kräftiger Bart und die Augenbrauen sind buschig. Fehlerhaft in der Behaarung ist zu weiches, langes und abstehendes Haar, aber auch Bartlosigkeit und fehlende Augenbrauen.
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Langhaarteckel
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Der Langhaarteckel ist ein älterer Schlag, bei dem Spaniel- und Wachtelblut eingeflossen ist. Auch Collie- und Irisch-Setter-Blut fließt in seinen Adern. Als unterscheidendes Merkmal gegenüber dem Kurzhaarteckel ist nur die längere Behaarung anzusehen. Unter dem Hals, an den Behängen, an der Unterseite des Rumpfes und an der Hinterseite der Läufe verlängert sich das Haar, während es an der Rute die größte Länge hat und die sogenannte Fahne bildet. Am Körper muß das Haar anliegend sein, Wellen, Locken oder gescheiteltes Haar sind fehlerhaft.
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